VDRR e.V.
  
 
 
 
 

 
 
Der Rhodesian Ridgeback
Erziehung

Der RR ist ein stattlicher Hund und nur gut erzogen eine Freude für seine Umgebung.

Die Erziehung des Hundes beginnt vom ersten Tag an. Erst ist es die Hündin, die mit liebevoller Konsequenz auf ein soziales Verhalten achtet, etwas später wird sie durch den Züchter unterstützt. Er macht den Welpen mit verschiedenen Umweltreizen bekannt, gibt ihm die Zeit, sich in Ruhe mit allem auseinander zu setzen und so sein Selbstbewusstsein aufzubauen. Viele spätere Verhaltensauffälligkeiten entstehen aus einer übersteigerten Ängstlichkeit, daher sollte er früh lernen Neugier und Vorsicht, aber nicht Angst zu entwickeln.

Irgendwann muss der Welpe dann das gewohnte Umfeld verlassen, um sich einem neuen Rudelführer vertrauensvoll anzuschließen. Dies kann er nur, wenn hier ruhig und konsequent Verhaltensgrenzen gesetzt werden. Auch die anderen Familien/Rudelmitglieder sollten sich an diese Grenzen halten. Nie wird mit einem Welpen diskutiert, was er möchte.

Ruhig und liebevoll darf  der „Chef“ ihm zum Beispiel alles aus dem Maul nehmen und es betrachten. Er darf im Hundekorb sitzen und den Kleinen beim Bürsten überall anfassen. Dieses Training kann für den Hund irgendwann einmal überlebenswichtig sein und ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Erwünschtes Verhalten sollte immer sofort gelobt werden.

Denken Sie daran, dass Ihr Hund Sie gerne verstehen möchte. Nehmen Sie daher Rücksicht und benutzen Sie nicht gleich 5 verschiedene Ausdrücke statt eines einzigen für ein festgelegtes Kommando. Benutzen Sie dies höchstens 3 Mal hintereinander und erwarten sie auch immer seine Ausführung. Denn nur der Hund, der auf Zuruf in jeder Situation zu ihnen kommt, darf ohne Leine spazieren gehen. Einer der nicht gehorcht, ist bald nicht gern gesehen.

Ein Hund, der einer gefährlichen Situation entgegensprintet, muss sich auf Pfiff legen, nur so können sie vielleicht sein Leben retten.

Um den Umgang mit anderen Hunden zu lernen, sollte der Welpe mit 12 Wochen eine Spielgruppe einer guten Hundeschule besuchen, wenn es in der nähern Umgebung keine jungen Spielkameraden gibt. Länger als 15 Minuten darf hier aber nicht ohne Pause getobt werden. Später kann diese unter Anleitung in eine Junghundegruppe übergehen, diese Kurse schließen oft mit einer Prüfung zum Familienhund oder ähnlichem ab. Je nach Interesse und Begabung kann darauf dann die weitere Ausbildung aufbauen.
Hier einige Beispiele für Ausbildungsgebiete, in denen bereits RRs zu finden sind. Für die sogenannten Schutzhundausbildungen ist der RR definitiv nicht geeignet. Er verfügt über einen ausgeprägten  Schutztrieb, lässt aber sofort wieder los, ohne das er dieses besonders lernen müsste. Im Ausland sind RR auch im Dienst der Polizei oder des Zolls zu finden, aber nicht als abgerichtete Schutzhunde, sondern als Fährten- und Spürhunde.

  • Begleithund  
  • Rettungshundeausbildung  
  • Mantrailer
  • Agility  
  • Dogdance    
  • Obedience
  • Fährtenprüfung 
  • Jagdhundeausbildung  
  • Reitbegleithund